Salon Carolin


Beauty & Haircare
 

Unsere kleine Salongeschichte

 

Am 18. Juni 1975 begann die erfolgreiche Geschichte des Salons. Meine Mutter, Frau Inge Struck, eröffnete im Ellerbeker Weg 137 in Kiel Elmschenhagen ihren ersten Friseursalon. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie bereits auf zwanzig Berufsjahre zurückblicken.
1955 begann meine Mutter ihre Friseurlehre im Salon Hentrich am Andreas-Hofer-Platz. Es war die Zeit, in der die Arbeit mit dem Onduliereisen und der Brennschere Konjunktur hatte. Kein Haar durfte aus der Reihe tanzen, jede Frisur saß wie betoniert. Um warmes Wasser zum Waschen der Haare zu erhalten, brachten die Kunden ihre eigenen Kohlen, bzw. Brikets mit. Auch die Handtücher wurden von zu Hause mitgebracht.
Die damaligen Geschäftszeiten ähnelten den heute üblichen: Von morgens um acht Uhr bis abends um zwanzig Uhr. Wenn andere schon tanzen gingen, wurden im Salon noch Haare frisiert.
Nach ihrer Lehrzeit 1959 ging es nach kurzen Zeitabschnitten in Kiel in den Kreis Schleswig - nach Erfde, wo sie in einem Friseursalon mit Kost und Logis arbeitete. 1970 legte meine Mutter ihre Meisterprüfung ab und ging 1975 zurück nach Kiel, wo sie sich mit dem Salon Carolin am heutigen Standort selbständig machte. Fünf Jahre später eröffnete sie einen zweiten Salon in Kiel-Elmschenhagen, und weitere zwei Jahre später einen dritten in Ellerbek, Poppenrade 5.
Während dieser ganzen Anfangszeit kümmerte sich meine Mutter intensiv um die Lehrlingsausbildung. Der Erfolg dieser Bemühungen waren viele erste Preise, die auf diversen Veranstaltungen erzielt wurden. Auch die Berufung als Fachbeiratsleiterin der Kieler Friseurinnung fällt in diese Zeit.
Der Spaß, die Liebe zum Beruf und die Kreativität, mit der meine Mutter das Friseurhandwerk ausübte, ging auch auf mich über. Da ich ohnehin schon zwischen Lockenwickeln und Fönen aufwuchs, gab es für mich keine Zweifel: ich wollte Friseurin werden. Das allein schon in Hinblick auf die Familiengeschichte. Sowohl mein Großvater, als auch mein Vater, in Berlin ein Großonkel, eine Großtante und in Witzwort der Bruder meines Großvaters waren allesamt Friseure. Auch mein Bruder und dessen Ehefrau sind Meister des Friseurhandwerks und führen den Friseursalon meines Vaters in Erfde weiter. Selbst der Sohn meines Bruders und meiner Schwägerin ist inzwischen ein Friseurgeselle.

Meine Lehre schloß ich sowohl als lnnungsbeste als auch als Landessiegerin aller lnnungsbesten des Friseurhandwerks ab. Meine Teilnahmen an diversen Turnieren brachten mir die Titel einer Norddeutschen Juniorenmeisterin sowie den zweimaligen Titel einer Landesmeisterin im Damenfach.Viele weitere Pokale füllten dann in der Folgezeit die Regale in unserem Salon. Das war ein Ausdruck des intensiven Trainings, das sich oft bis spät in die Nacht hinzog.

Daneben arbeitete ich auch intensiv am Erwerb eines Meistertitels. Mit 22 Jahren war ich dann in Schleswig-Holstein die jüngste Meisterin im Friseurhandwerk. Es war eine anstrengende, aber sehr, sehr schöne Zeit. Ohne die Unterstützung und den Rückhalt meiner Mutter hätte ich das alles ganz sicher nicht erreicht.
Inzwischen befinden sich die Pokale im Keller, und eine neue erfolgreiche Zeit ist angebrochen. Seit 1996 habe ich die Frisuersalons im Ellerbeker Weg und in Poppenrade übernommen, den ich 2014 wegen Eigenbedarfanmeldung abgeben musste. Dabei zeigt es sich, dass die Erfahrungen, die ich während der Teilnahme an diversen Meisterschaften auf der Bühne sammeln konnte, eine unverzichtbare Quelle und ein entscheidender Vorteil für den täglichen Umgang mit den Haaren meiner Kunden sind.
Dieses Wissen gebe ich an meine Mitarbeiter weiter, denn für uns ist es wichtig, den perfekten Ausdruck der Persönlichkiet unserer Kunden über die Frisur hervorzuheben. Wir sehen uns als Formgeber und Veredler.
Das größte Vermögen unserer Salons sind unsere loyalen Kunden; sie sind uns emotional verbunden. Sie sorgen dafür, dass unser Unternehmen immer besser wird. Doch auch ohne unsere Mitarbeiter wäre unser Salon nicht das, was er heute darstellt.